Nährwertangaben
Pro Portion à 420 g
% Tageswert basierend auf einer Ernährung mit 2000 kcal
einfach ungesättigte Fettsäuren16.8g
mehrfach ungesättigte Fettsäuren3.2g
gesättigte Fettsäuren13.0g
Transfettsäuren1.4g
Kohlenhydrate gesamt
43.0g
Ballaststoffe2.5g
Stärke37.0g
Zucker3.5g
tierisches Eiweiß42.0g
pflanzliches Eiweiß3.0g
Über
Ein herzhaftes Gericht mit Rindfleisch und Reis, mit moderatem Kohlenhydratanteil und viel Protein, aber auch relativ viel Fett und Natrium durch Sauce und Würzung.
Geschmortes Rindersteak mit Pilz-Zwiebel-Brauner Sauce und gedämpftem weißen Reis
Hinweis
Dieses Gericht lebt vom Kontrast: zart geschmortes Rindfleisch, klarer weißer Reis und eine tiefe, glänzende Sauce, akzentuiert durch Sojasauce und abgerundet durch Pilze und Zwiebeln. Der Teller beruht auf Zurückhaltung, wobei jedes Element separat gegart und erst am Ende zusammengeführt wird. Richtig zubereitet ergibt sich eine vollständige Mahlzeit mit Balance, Fülle und Präzision.
Grunddaten zum Rezept
Gerichtskategorie: Geschmortes Fleisch mit Reis
Küche oder Herkunft: Zeitgenössisch westlich inspiriert
Gangart: Hauptgericht
Ergibt: 1 Portion
Portionsgröße: 420 g
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Kochzeit: 35 Minuten
Gesamtzeit: 45 Minuten
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Ausrüstung
Mittlere schwere Sauteuse mit dickem Boden
Kleiner Topf mit Deckel
Feiner Pfannenwender oder Zange
Reistopf oder Topf mit Deckel
Digitale Waage
Servierteller
Zutaten
Weißer Reis
120 g weißer Reis, gespült
Geschmortes Rindfleisch und Sauce
180 g Rindersteak, pariert
20 g Pflanzenöl
40 g Zwiebel, dünn geschnitten
60 g Pilze, in Scheiben geschnitten
25 g Sojasauce
75 g braune Sauce
Zubereitung
1. Den weißen Reis unter kaltem Wasser spülen, bis das Wasser weitgehend klar abläuft. Gut abtropfen lassen. In einen kleinen Topf geben und mit ausreichend Wasser für die übliche Absorptionsmethode garen, dann abdecken und bei niedriger Hitze 15 bis 18 Minuten kochen, bis die Körner zart, locker und an der Oberfläche trocken sind. Abseits der Hitze 5 Minuten zugedeckt ruhen lassen, dann leicht auflockern.
2. Würzen ist hier nicht erforderlich; Sojasauce und Sauce liefern die nötige Salzigkeit. Das Rindersteak bei Bedarf in gleichmäßige Stücke schneiden, um ein kontrollierteres Schmoren zu ermöglichen.
3. Das Pflanzenöl in einer mittleren schweren Sauteuse mit dickem Boden bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Rindfleisch zugeben und 2 bis 3 Minuten pro Seite anbraten, bis es außen gut gebräunt, in der Mitte aber noch biegsam ist. Das Rindfleisch auf einen Teller legen.
4. Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Zwiebel und Pilze in dieselbe Pfanne geben und 4 bis 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren garen, bis die Zwiebel glasig ist und die Pilze ihre Feuchtigkeit abgegeben haben und beginnen, Farbe anzunehmen.
5. Sojasauce und braune Sauce in die Pfanne geben, umrühren und dabei die gebräunten Rückstände vom Pfannenboden lösen. Das Rindfleisch zurück in die Pfanne geben und die Sauce darüberlöffeln. Die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren, abdecken und 8 bis 10 Minuten sanft schmoren, bis das Rindfleisch zart und die Sauce glänzend und leicht eingedickt ist.
6. Den Deckel abnehmen und bei Bedarf 1 bis 2 Minuten länger garen, bis die Sauce die Rückseite eines Löffels überzieht und das Rindfleisch gerade eben durchgegart ist und eine geschmeidige, nachgiebige Textur hat. Vom Herd nehmen und 2 Minuten ruhen lassen.
Anrichten und Servieren
Den weißen Reis ordentlich auf eine Seite des Tellers setzen. Das Rindfleisch daneben anrichten und die Pilz-Zwiebel-Sauce über und um das Fleisch löffeln, sodass sich die Sauce leicht sammelt, ohne den Reis zu überdecken. Sofort servieren, solange die Sauce noch glänzt und der Reis heiß und locker ist.
Hinweise für Profis
Das Schmoren sanft halten; starkes Kochen macht das Rindfleisch fest und lässt die Sauce stumpf wirken. Die Pilze müssen ihre rohe Feuchtigkeit verlieren, bevor die Sauce zugegeben wird, sonst wird die Endtextur dünn. Der fertige Teller sollte komponiert und bewusst wirken, mit klarem Reis, zartem Rindfleisch und einer Sauce, die das Gericht trägt.