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Japanisches Hausmannskost-Menü mit weißem Reis, Natto, Misosuppe und geschmortem Gemüse

Japanisches Hausmannskost-Menü mit weißem Reis, Natto, Misosuppe und geschmortem Gemüse
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Nährwertangaben

Pro Portion à 635 g

% Tageswert basierend auf einer Ernährung mit 2000 kcal

Kalorien 621 kcal
31% DV
Fett gesamt 13.9g
21% DV
einfach ungesättigte Fettsäuren6.1g
mehrfach ungesättigte Fettsäuren4.7g
gesättigte Fettsäuren2.0g
Kohlenhydrate gesamt 102.4g
34% DV
Ballaststoffe9.8g
Stärke84.0g
Zucker8.6g
Protein 21.8g
44% DV
pflanzliches Eiweiß21.8g

Über

Ein traditionelles japanisches Menü mit gedämpftem weißem Reis, Natto, Misosuppe und einer Beilage aus geschmortem Mischgemüse. Es ist kohlenhydratreich, enthält moderat Eiweiß und relativ wenig Fett; Miso und Sojasauce liefern dabei nennenswert Natrium.

Zutaten

Vitamine & Mineralstoffe

Vitamine

NährstoffMengeNRV%Halbwertszeit
Cholin62.0mg11%
Vitamin A285.0mcg32%
Thiamin0.2mg18%
Vitamin B120.1mcg4%
Riboflavin0.2mg18%
Niacin2.9mg18%
Pantothensäure0.9mg18%
Vitamin B60.3mg18%
Biotin9.5mcg32%
Folat78.0mcg20%
Vitamin C8.7mg10%
Vitamin D0.2mcg1%
Vitamin E1.6mg11%
Vitamin K52.0mcg43%

Mineralstoffe

NährstoffMengeNRV%Halbwertszeit
Calcium132.0mg13%
Kupfer410.0mcg46%
Eisen3.6mg20%
Magnesium108.0mg26%
Phosphor286.0mg41%
Kalium612.0mg13%
Selen12.0mcg22%
Natrium1180.0mg51%
Zink2.4mg22%

Japanisches Teishoku für zu Hause mit Natto, Misosuppe und geschmortem Wurzelgemüse

Einleitung

Dies ist die stille Architektur einer japanischen Mahlzeit: glänzend gekochter Reis, fermentierte Sojabohnen, klare Brühe und mit Zurückhaltung geschmortes Gemüse. Jedes Element steht für sich, und doch fügt sich der Teller zu Ausgewogenheit, Wärme und Disziplin. Das Ergebnis ist im Erscheinungsbild bescheiden und im Charakter vollständig.

Grundlegende Rezeptangaben

Gerichtskategorie: Menü
Küche oder Herkunft: Japanisch
Gang: Mittag- oder Abendessen
Ergibt: 1 Portion
Portionsgröße: 635 g
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Kochzeit: 35 Minuten
Gesamtzeit: 55 Minuten
Schwierigkeitsgrad: Mittel

Küchengeräte

Feinmaschiges Sieb
Mittelgroßer Topf mit Deckel
Kleiner Topf
Schwere Pfanne oder Sauteuse
Reiskocher oder Topf mit Deckel
Kleine Schüssel
Holzlöffel oder Pfannenwender
Messer
Schneidebrett

Zutaten

Japanischer weißer Reis, gespült und abgetropft: 180 g

Natto, mit Würzpäckchen, falls enthalten: 45 g

Misosuppe
Wasser: 260 g
Dashi-Brühe: 140 g
Misopaste: 18 g
Tofu, in 12-mm-Würfel geschnitten: 40 g
Wakame, rehydriert und gut abgetropft: 3 g
Frühlingszwiebel, fein geschnitten: 4 g

Geschmorte Gemüsebeilage
Lotuswurzel, geschält und in 4-mm-Scheiben geschnitten: 28 g
Karotte, in 5-mm-Stifte geschnitten: 18 g
Bambussprosse, in feine Stifte geschnitten: 16 g
Klettenwurzel, gesäubert und in feine schräge Scheiben geschnitten: 14 g
Shiitake, ohne Stiel und in Scheiben geschnitten: 12 g
Grüne Erbse: 10 g
Konjak, in kleine mundgerechte Stücke geschnitten: 12 g
Sojasauce: 10 g
Mirin: 10 g
Sake: 8 g
Zucker: 4 g
Dashi-Brühe: 60 g
Sojaöl: 4 g
Frühlingszwiebel, fein geschnitten: 3 g

Zubereitung

  • 1. Den Reis kochen. Den gespülten Reis in einen Reiskocher oder einen kleinen Topf mit Deckel geben, zusammen mit 180 g Wasser, falls Ihr Reis für diese Reissorte das übliche Absorptionsverhältnis benötigt. Garen, bis die Körner weich, getrennt und glänzend sind und kein sichtbares Wasser mehr an der Oberfläche steht. Bei Verwendung eines Topfes zum Kochen bringen, fest abdecken, auf die niedrigste Hitze reduzieren und 12 Minuten garen, dann 10 Minuten abseits der Hitze ruhen lassen.


  • 2. Das geschmorte Gemüse vorbereiten. Das Sojaöl in einer schweren Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Lotuswurzel, Karotte, Bambussprosse, Klettenwurzel, Shiitake und Konjak zugeben. 2 Minuten rühren, bis die Oberflächen leicht überzogen sind und aromatisch duften.


  • 3. Die Glasur aufbauen. Sojasauce, Mirin, Sake, Zucker und Dashi-Brühe zugeben. Gleichmäßig aufköcheln lassen, dann die Hitze auf niedrig reduzieren. 10 bis 12 Minuten garen und gelegentlich umrühren, bis die Flüssigkeit zu einer leichten Glasur einkocht und das Gemüse zart ist, aber noch seine Form behält. Die grüne Erbse in den letzten 2 Minuten zugeben, damit sie leuchtend und ganz bleibt.


  • 4. Die Gemüsebeilage vollenden. Weitergaren, bis die Pfanne fast trocken ist und das Gemüse gleichmäßig glänzend überzogen ist. Die Lotuswurzel sollte noch leichten Biss haben, die Klettenwurzel geschmeidig sein und der Shiitake vollständig zart. Die Frühlingszwiebel unterrühren, dann vom Herd nehmen.


  • 5. Die Misosuppe zubereiten. Wasser und Dashi-Brühe in einem kleinen Topf knapp unter den Siedepunkt bringen. Tofu und Wakame zugeben und 1 Minute erhitzen, ohne die Suppe kochen zu lassen. Die Misopaste in einer kleinen Schüssel mit etwas heißer Brühe auflösen, dann zurück in den Topf geben und behutsam umrühren. Weitere 30 Sekunden erwärmen und die Suppe dabei unter dem Siedepunkt halten, damit das Miso duftig und klar bleibt.


  • 6. Das Natto würzen. Das Natto kurz verrühren, bis es leicht klebrig und luftig wird. Falls ein Würzpäckchen enthalten ist, gleichmäßig untermischen.


  • Anrichten und servieren

    Den Reis in einer warmen Schüssel oder auf dem Hauptteller zu einer kompakten, gewölbten Form aufhäufen. Das Natto daneben anrichten, das geschmorte Gemüse als separate, ordentliche Portion und die Misosuppe in einer kleinen Schüssel servieren. Die Suppe mit den geschnittenen Frühlingszwiebeln vollenden. Die Mahlzeit sollte geordnet, bescheiden und vollständig wirken.

    Hinweise für Profis

    Die Misosuppe nach Zugabe der Paste nicht kochen lassen; das Aroma muss weich und präzise bleiben. Die Gemüsebeilage sollte am Ende nur einen dünnen Glanzfilm haben, niemals eine schwere Sauce. Den Reis locker getrennt und leicht glänzend halten, da er den Anker der Mahlzeit bildet.
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