Nährwertangaben
Pro Portion à 340 g
% Tageswert basierend auf einer Ernährung mit 2000 kcal
einfach ungesättigte Fettsäuren22.0g
mehrfach ungesättigte Fettsäuren6.0g
gesättigte Fettsäuren18.0g
Transfettsäuren0.7g
Kohlenhydrate gesamt
33.0g
Ballaststoffe4.5g
Stärke24.5g
Zucker4.0g
tierisches Eiweiß29.0g
pflanzliches Eiweiß2.0g
Über
Ein kräftiges, fettreiches Hauptgericht mit gebratener Entenbrust und einer cremigen Mischung aus Kartoffeln und Butternut-Kürbis. Es liefert viel tierisches Protein, moderate Kohlenhydrate und relativ viele gesättigte Fettsäuren aus Ente, Sahne und Butter.
Gebratene Entenbrust mit cremigem Kartoffel-Butternut-Kürbis-Hash
Vorbemerkung
Dieses Gericht lebt vom Kontrast: knusprige Entenhaut, zartes Fleisch und ein reichhaltiges, samtiges Hash, das die Süße des Kürbisses und die erdige Substanz der Kartoffel trägt. Die Sahne wird gezielt und nicht übermäßig eingesetzt, sodass die Beilage klar konturiert statt schwer wirkt. Das Ergebnis ist ein komponierter Teller mit Tiefe, Klarheit und einem sauberen Finish.
Rezeptübersicht
Gerichtskategorie: Hauptgericht
Küche oder Herkunft: französisch inspiriert
Mahlzeit: Abendessen
Ergibt: 1 Portion
Portionsgröße: 340 g
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Garzeit: 25 Minuten
Gesamtzeit: 45 Minuten
Schwierigkeitsgrad: Mittel
Küchengeräte
Schwere Pfanne, 24 cm
Kleiner Kochtopf
Schneidebrett
Scharfes Messer
Feine Reibe oder Microplane
Holzlöffel
Küchenpapier
Sofort ablesbares Thermometer
Zutaten
Ente
Entenbrust, 180 g
Schwarzer Pfeffer, 1 g
Entenfett, 10 g
Kartoffel-Butternut-Kürbis-Hash
Kartoffel, geschält und in 8 mm große Würfel geschnitten, 70 g
Butternut-Kürbis, geschält und in 8 mm große Würfel geschnitten, 50 g
Zwiebel, fein gewürfelt, 20 g
Knoblauch, fein gerieben, 4 g
Butter, 15 g
Schlagsahne, 25 g
Entenfett, 6 g
Schwarzer Pfeffer, 1 g
Zubereitung
1. Die Entenbrust mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Haut flach rautenförmig einschneiden, dabei darauf achten, nicht ins Fleisch zu schneiden. Die Fleischseite mit 1 g schwarzem Pfeffer würzen und die Hautseite ungewürzt lassen.
2. Die Entenbrust mit der Hautseite nach unten in eine kalte Pfanne legen. Bei mittlerer bis niedriger Hitze 10 bis 12 Minuten auslassen, bis die Haut tief goldbraun und knusprig ist und sich eine klare Fettschicht in der Pfanne gesammelt hat. Die Brust wenden und weitere 3 bis 4 Minuten garen, bis das Fleisch gebräunt ist und die Kerntemperatur für medium-rare 54 °C erreicht. Auf einen warmen Teller legen und 8 Minuten ruhen lassen.
3. Während die Ente ruht, in einem kleinen Topf Wasser zum Kochen bringen. Die Kartoffel- und Kürbiswürfel hineingeben und 4 Minuten garen, bis sie an den Rändern gerade eben zart sind, aber noch ihre Form behalten. Gut abgießen und 1 Minute ausdampfen lassen.
4. Eine zweite Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. 6 g Entenfett hineingeben, dann die Zwiebel. Unter gelegentlichem Rühren 3 Minuten garen, bis sie glasig und leicht süßlich ist. Den Knoblauch hinzufügen und 30 Sekunden garen, nur bis er duftet.
5. Kartoffel und Kürbis in die Pfanne geben und 4 Minuten garen, dabei vorsichtig wenden, bis die Ränder Farbe annehmen und die Mischung gebunden wirkt. Butter und Schlagsahne hinzufügen, dann mit dem restlichen 1 g schwarzen Pfeffer würzen. 2 bis 3 Minuten unter sanftem Rühren garen, bis die Sahne das Gemüse leicht überzieht und das Hash glänzend, dicklich und löffelbar ist, statt locker zu sein.
6. Die Entenbrust quer zur Faser in saubere Scheiben schneiden. Die Haut sollte knusprig bleiben, das Fleisch rosa und saftig, und an den Schnittflächen sollte klarer Fleischsaft austreten.
Anrichten und servieren
Das Hash leicht außermittig zu einem kompakten Häufchen anrichten. Die aufgeschnittene Entenbrust darauf oder daneben platzieren, sodass die knusprige Haut sichtbar bleibt. Sofort servieren, solange die Ente warm ist und das Hash seine cremige Struktur behält.
Hinweise für Profis
Die Ente in einer kalten Pfanne auslassen; das ist der sicherste Weg zu knuspriger Haut, ohne das Fleisch zu übergaren. Das Hash muss auf eine dichte, glänzende Konsistenz eingekocht werden, nicht zu einem Püree. Das Ruhenlassen der Ente ist entscheidend: Es bewahrt die Saftigkeit und sorgt für saubere Scheiben.